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¬  Visualisierungen zur Bundestagswahl 2009 
 01.01.2010
 Datenvisualisierung
Die Bundestagswahl 2009 war Anlass für eine Serie von grafischen Analysen der Daten der vergangenen Wahlperioden. Der Bundeswahlleiter stellt diese Daten kostenlos zur Verfügung unter Nennung der Quelle.

Betrachtet man die gängigen grafischen Dartstellungen zu diesem Thema, stößt man meistens auf Balken oder Tortendarstellungen. Ziel der Visualisierungen ist es, durch eine ungewöhnliche Darstellung spannender Daten den Betrachter für die Wahl 2009 zu interessieren.
Die Visualisierungen sind so angelegt, dass sie sich mit den Daten eines Jahres, Wahlkreises oder sonstiger wahlbezogener Informationen füttern lassen um eine Serie zu einem Thema auszugeben.

Alle Datenquellen stammen vom Bundeswahlleiter.
¬  108 Splitterparteien 1949 – 2005 
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Dargestellt sind hier die Zweitstimmenergebnisse aller derjenigen Parteien, die unter die Bezeichnung „Sonstige“ fallen. Seit der 2. Wahlperiode 1957 sind dies alle Parteien, die jemals ein Zweitstimmenergebnis von weniger als 5% erzielten. Dies sind in den 16 Wahlperioden insgesamt 108 Parteien, die hier farblich unterschieden werden, um den Verlauf der Einzelergebnisse pro Partei zu sehen.

X-Achse unten
Hier sind die Wahlperioden in gleichen Abständen dargestellt.

Farbiges Gebirge auf der X-Achse
Senkrecht über jedem Wahljahr ist das Wahlergebnis aller in diesem Jahr gewählten Splitterparteien in additiver Form „aufeinandergestapelt“ abgebildet. Zwischen den einzelnen Wahljahren wird das Gebirge interpoliert. Die Parteibezeichnung ist bei den Parteien, die in irgendeinem Jahr mal über 1% erzielen konnten, an der Stelle des besten Allzeitergebnisses im Gebirge abgebildet.

Oberhalb des Gebirges
Hier sind die Namen der Splitterparteien dargestellt, die allzeit weniger als 1% erzielten, mit Verlinkung zum besten jemals erzielten Wahlergebnis.

Y-Achse
Durch das Addieren der Parteiergebnisse wird der Anteil dieser „Sonstigen“ Parteien in jeder Bundestagswahl ersichtlich.

 
 
¬  Stimmengewinn -verlust 1957/1961 und 2002/2005 
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Zwei Beispiele für eine kreisförmige Darstellung der Veränderung des Zweitstimmenergebnisses der Parteien über 5% bei den Bundestagswahlen, bezogen auf die Landesergebnisse.

Kreisförmig sind hier die 10 alten (ohne West-Berlin) bzw. gesamten 16 Bundesländer dargestellt. Eine Zone zeigt die Zunahme, bzw. Abnahme der Parteien über 5% von einer Wahl zur nächsten für ein jeweiliges Bundesland.

Erzielte eine Partei ein besseres Ergebnis, wächst ein Pfeil nach außen. Verschlechtert sich das Ergebnis, wächst er nach innen.

 
 
¬  Wahlergebnis der Erststimmen in den Wahlkreisen 2005 
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Ringförmig sind hier alle 299 Wahlkreise der Bundestagswahl 2005 gezeigt, gebündelt in die zugehörigen Bundesländer. Von jedem Wahlkreis führt eine Linie, die die Färbung der Partei des Wahlkreiserststimmengewinners hat, in die Mitte zum bundesweiten Erststimmenergebnis der betreffenden Partei.

Die Flächenverhältnisse der Kreise in der Mitte spiegeln das Verhältnis der Parteiergebnisse wider. Um sehen zu können, wieviele Wahlkreise die einzelnen Parteien pro Bundesland gewonnen haben, werden die Linien nach Partei sortiert.

 
 
¬  Zweitstimmenanteile der Parteien bezogen auf das Bundesergebnis 2005 
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Kreisförmig sind hier die Ergebnisse der Zweitstimmen in den Bundesländern dargestellt und ihr jeweiliger Anteil am Gesamtbundesergebnis. Außen sind alle Parteiergebnisse der Parteien über 5% und „Sonstige“ in stets gleicher Reihenfolge gezeigt.

Diese Ergebnisse werden im Inneren der Größe nach sortiert. Im Zentrum ist der Anteil der Stimmen nach Bundesländern abzulesen.

 
 
¬  Sitzeverteilung einer Partei im Bundestag 2005, exemplarisch CDU und SPD 
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Gezeigt werden hier die Anteile der Wahlkreisabgeordneten und Landeslistenabgeordneten einer Fraktion (exemplarisch an den Parteien SPD und CDU ) im Bundestag für alle Jahre seit der 1. Wahlperiode 1949.

Waagerecht sind die Wahlperioden in gleichen Abständen dargestellt. Jedes Glied einer Kette zeigt kreisförmig die Fraktionsgröße in einem Wahljahr, zusammengesetzt aus den Direktkandidaten der Wahlkreise (weißer Innenkreis) und der Abgeordneten der Landeslisten (äußerer dunkler Kreisring).

Die Größe des Gesamtkreises spiegelt die Menge der Abgeordneten insgesamt wieder.

 
 
¬  Nichtwähler nach Wahlkreis und Wahlkreiskarte 2005 
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Hier ist der Anteil der Nichtwähler in jedem Wahlkreis dargestellt. Die Wahlkreiskarte ist in Bundesländer unterteilt. Eine Linie führt vom Wahlkreis auf der Karte zum jeweiligen Namen des Wahlkreises am Außenring.

 

 
 
Daniel A. Becker
Visuelle Gestaltung

  Alle Abbildungen meiner Arbeiten steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Keine Bearbeitung 3.0 Unported Lizenz.
Es gilt das Urheberrechtsgesetz.